58 BETROFFENE - GEMEINT SIND ALLE

AM ENDE. DOCH VORBEI IST ES NOCH LANGE NICHT.

Mehr als 2 Jahre nach dem Fanmarsch der Football Army Dynamo Dresden liegen nun die Strafbefehle für die Betroffenen der Hausdurchsuchungen vom Dezember 2017 vor.

ZUSAMMENFASSUNG

Ein kurzer Rückblick:
Nach dem Fanmarsch im Mai 2017 starteten szeneübergreifende Proteste gegen die zweifelhaften Handlungen/Geschäftsgebaren des DFB, die bis heute andauern. Allerdings folgte dem Fanmarsch ein medialer Aufschrei in einem bis dato nicht gekannten Ausmaß. Als augenscheinlich etwas Ruhe einkehrte, kam es im darauffolgenden Dezember zur Durchsuchung der Wohnungen zahlreicher Dynamofans. Bereits im Anschluss der Maßnahmen erklärte die Staatsanwaltschaft, dass es sich bei den Betroffenen nicht etwa um Leute handelt, die am Einlasssturm beteiligt waren, Böller geworfen oder Polizisten verletzt haben. Nein, bei den Verdächtigen sollte es sich stattdessen um die angeblichen Organisatoren dieser Ereignisse handeln. Ein gutes Jahr später wurde bekannt, dass die Ermittlungen auf mittlerweile mehr als 50 Personen ausgeweitet wurden.

In der Folge wurde das Solidaritätskomitee Dynamo gegründet, um die Betroffenen mit diesen Belastungen nicht alleine zu lassen. Eine Vielzahl an Aktionen von Dynamofans entstanden. Auch unser Verein sowie aktive und ehemalige Dynamospieler zeigten sich immer wieder solidarisch und kreativ.

Jetzt, über 2 Jahre nach dem Spiel in Karlsruhe, gibt es erste Ergebnisse. Der Großteil der Beschuldigten, die von den Hausdurchsuchungen betroffenen waren, ist durch ein Strafbefehlsverfahren rechtskräftig verurteilt worden.

Betrachtet man die Strafen, müssen diese als maßlos übertrieben bezeichnet werden. Tatsächlich wurde den Verurteilten, anders als immer behauptet, zum Großteil nur die Teilnahme am Marsch vorgeworfen (Verstoß gegen das Uniformverbot). Dabei beginnt das Strafmaß mit Geldstrafen zwischen 900 und 10.000 Euro und endet mit Freiheitsstrafen bis zu einem Jahr Gefängnis, ausgesetzt auf bis zu 3 Jahre Bewährung.
Diejenigen, die eine Bewährungsstrafe erhalten haben, wurden zusätzlich wegen Landfriedensbruchs verurteilt. Wer hier nun an Böller-Werfer oder ähnliches denkt, ist schief gewickelt. Es handelt sich hier einfach um die Personen, die an dem Tag etwas mehr zu tun hatten. Es handelt sich zum Beispiel um den Verkäufer der Shirts. Oder auch um denjenigen, der die Shirts bestellt und die Rechnung dafür bezahlt hat. Betroffen ist auch die Person, welche die Shirts nach Karlsruhe transportiert hat. Und natürlich auch, wie dürfte es anders sein, Ex-Capo Lehmi, der den Marsch anführte und nach Meinung der Karlsruher Behörden zu wenig deeskalierend auf die Menge einwirkte.

Der beschlagnahmte Trabant steht auch nach 2 Jahren immer noch in Karlsruhe unter Verschluss und wird nach gegenwärtigem Kenntnisstand wohl nie wieder den Weg zurück nach Dresden finden. Der begeisterte Trabi-Sammler hat Mitte dieses Jahres bereits alle persönlichen Gegenstände aus seinem Fahrzeug auf dem Postweg zurück erhalten. Jegliche Versuche, auch den Trabi selbst zurück zu bekommen, wurden jedoch sofort abgeschmettert. Der Trabi gilt für die Staatsanwaltschaft Karlsruhe als das Symbol in diesem Strafverfahren.

Trotz der unfairen Friss-oder-stirb-Strategie der Behörden haben die meisten der Betroffenen die Urteile angenommen, auch wenn die Urteilsbegründungen teilweise absurd sind und das Vertrauen in den Rechtsstaat erheblichen Schaden genommen hat. Nur einige wenige werden einen Einspruch prüfen, da sie berufliche Konsequenzen zu befürchten haben.

Warum wehrt sich niemand dagegen?

Es ist ganz banal. Die Betroffenen haben Angst vor dem finanziellen Ruin durch unvorstellbar hohe Prozesskosten. Und diese Angst hat die Karlsruher Staatsanwaltschaft ohne Zweifel ausgenutzt.

Ein Einspruch gegen die Strafbefehle hätte, auf Grund des großen Umfangs dieses Verfahrens, Verhandlungen vor dem Landesgericht in Karlsruhe nach sich gezogen. Dafür hätten die Betroffenen und ihre Anwälte bei sehr geringen Erfolgsaussichten und sehr hohen Kosten (Fahrt- und Anwaltskosten) wiederholt nach Karlsruhe gemusst.

Eine eventuelle Revision hätte nur noch vor dem Bundesgerichtshof stattfinden können. Durch Zeugenvorladungen und die allgemeine Komplexität des Verfahrens hätte sich die Beweisaufnahme auf mindestens 10, vielleicht aber auch 20 oder 30 Verhandlungstage aufsummiert, und die Kosten pro Angeklagten wären immer weiter gestiegen. So kann man davon ausgehen, dass ein einzelner Verhandlungstag ca. 2.500 € pro Beschuldigten verschlingen würde. Bei 15 Verhandlungstagen und 28 Betroffenen wären die Gesamtkosten jenseits von einer Million Euro.

Die Karlsruher Staatsanwaltschaft war sich all dessen bewusst und hat die Urteile bis an die Grenze des zumutbaren ausgeweitet. Zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel. Bewusst wurden auch vorherige Absprachen zwischen Verteidigern und Staatsanwaltschaft im Nachhinein immer wieder geändert – wenig überraschend, zum Nachteil der Beschuldigten.
Am Ende blieb uns somit nichts anderes übrig, als die Strafen anzunehmen und auf unseren letzten, verbliebenen Trumpf zu setzen: Eure Solidarität mit uns. Und die ist nun mehr denn je gefragt.

Wo stehen wir finanziell?

Stand heute belaufen sich die Gesamtkosten aller Beschuldigten für Anwalts-, Straf- und Verfahrenskosten auf 290.000 Euro!
Davon wurden 89.000 Euro bereits bezahlt. Unsere Reserve beträgt aber gerade mal noch 22.000 Euro. Es werden also nach jetzigem Stand noch 179.000 Euro gebraucht, um die Anwaltskosten und Strafbefehle, Bußgelder und Verfahrenskosten zu bezahlen! Und das sind nur die Kosten für die ersten 28 Beschuldigten mit Hausdurchsuchungen im Dezember 2017.

Auch für die zweite Gruppe (mittlerweile weitere 30 Beschuldigte) sind nun die ersten Strafbefehle eingetroffen, das Verfahren ist jedoch noch nicht abgeschlossen. Entsprechend unklar ist hier, in welcher Höhe weitere Kosten entstehen.

Urteile IN ZAHLEN

Am Anfang stand die Botschaft der Karlsruher Staatsanwaltschaft: alle Beschuldigten haben einen Landfriedensbruch begannen, alle Beschuldigten waren in die Organisation involviert. Die Verdachtsmomente begründeteten die Hausdruchsuchungen. Doch was blieb am Ende übrig? Die nackten zahlen widersprechen den Behörden.

Bewährung + Geldstrafe

Geldstrafe

Einstellung des Verfahrens

Offen

Gezählt werden nur rechtskräftige Urteile.

URTEILE IN ZAHLEN

Am Anfang stand die Botschaft der Karlsruher Staatsanwaltschaft: alle Beschuldigten haben einen Landfriedensbruch begannen, alle Beschuldigten waren in die Organisation involviert. Die Verdachtsmomente begründeteten die Hausdruchsuchungen. Doch was blieb am Ende übrig? Die nackten zahlen widersprechen den Behörden.

Bewährung + Geldstrafe

Einstellung des Verfahrens

Geldstrafe

Offen

Gezählt werden nur rechtskräftige Urteile.

EINZELFÄLLE

58 Beschuldigte, gemeint sind wir alle. Und trotzdem hat jeder Beschuldigte seinen eigenen, individuellen Hintergrund.  In den folgenden Wochen blicken wir auf diese Einzelschicksale und geben einzelnen Betroffenen so die Möglichkeit, ihre Geschichte zu erzählen.

PORTRAIT STEFAN „LEHMI“ LEHMANN

DAS EXEMPEL

Das Kapitel sollte eigentlich längst geschlossen sein. Kämpfen an vorderster Front, davon wollte sich Capo Lehmi nach seinem Abschiedsspiel am 03. Dezember 2017 lossagen und andere Prioritäten setzen. „Ich wollte es nach dem Abschiedsspiel ruhig angehen lassen. Mehr Zeit der Familie widmen, im Beruf vorankommen, eben solche Sachen. Aber im Prinzip war mir schon bei den Durchsuchungen klar, dass ich mir das wohl abschminken kann.“

KOSTEN DES VERFAHRENS

Stand heute belaufen sich die Gesamtkosten aller Beschuldigten für Anwalts-, Straf- und Verfahrenskosten auf 290.000 Euro!
Davon wurden 89.000 Euro bereits bezahlt. Unsere Reserve beträgt aber gerade mal noch 22.000 Euro. Es werden also nach jetzigem Stand noch 179.000 Euro gebraucht, um die Anwaltskosten und Strafbefehle, Bußgelder und Verfahrenskosten zu bezahlen! Und das sind nur die Kosten für die ersten 28 Beschuldigten mit Hausdurchsuchungen im Dezember 2017.

Geldstrafen in €

Strafe Forza Dynamo in €

Anwaltskosten in €

offene Kosten (geschätzt)

 

Die angegeben Werte beziehen sich auf derzeit feststehende Kosten. Das beinhaltet sowohl bereits bezahlte, als auch durch rechtskräftige Urteile angekündigte Rechnungen, die noch nicht beglichen werden konnten.

KOSTEN DES VERFAHRENS

Stand heute belaufen sich die Gesamtkosten aller Beschuldigten für Anwalts-, Straf- und Verfahrenskosten auf 290.000 Euro!
Davon wurden 89.000 Euro bereits bezahlt. Unsere Reserve beträgt aber gerade mal noch 22.000 Euro. Es werden also nach jetzigem Stand noch 179.000 Euro gebraucht, um die Anwaltskosten und Strafbefehle, Bußgelder und Verfahrenskosten zu bezahlen! Und das sind nur die Kosten für die ersten 28 Beschuldigten mit Hausdurchsuchungen im Dezember 2017.

Geldstrafen in €

Strafe Forza Dynamo in €

Anwaltskosten in €

offene Kosten (geschätzt)

 

Die angegeben Werte beziehen sich auf derzeit feststehende Kosten. Das beinhaltet sowohl bereits bezahlte, als auch durch rechtskräftige Urteile angekündigte Rechnungen, die noch nicht beglichen werden konnten.

CHRONOLOGIE

Die folgende Chronologie enthält bereits Bekanntes, aber auch neue Fakten, die im Rahmen des laufenden Verfahrens aus verschiedenen Gründen nicht öffentlich gemacht werden konnten. Mit der Chronologie soll es möglich sein, die Ereignisse und Abläufe transparenter zu machen.
Hausdurchsuchungen im Dezember 2017

 Am 5. Dezember 2017 werden mit ungeheurem logistischem Aufwand 35 Objekte und Wohnungen von 28 Betroffenen durchsucht.

Unter Führung der Karlsruher Polizei verschaffen sich die Beamten Zutritt zu den Wohnungen. Eine Gruppe Karlsruher Kriminalpolizisten wird dabei von ihren Dresdnern Kollegen unterstützt. Noch während der Durchsuchungsmaßnahmen erheben einzelne Betroffene Widerspruch gegen die Maßnahmen und nehmen Kontakt zu Anwälten auf.

Die Wohnungen werden dennoch penibel durchsucht. Textilien, die einen angeblichen Beweis für die Anwesenheit in Karlsruhe darstellen sollen und Eintrittskarten-Sammlungen werden beschlagnahmt, ebenso verschiedene Devotionalien, die mit dem Spiel in Karlsruhe keine Verbindung haben. Daneben werden sämtliche Datenträger, elektronische Geräte wie PCs, Tablets, Handys und Spielkonsolen mitgenommen. Bei den Spielkonsolen wird nach Hinweisen der Dresdner SKBs (kurz für „Szenekundige Beamte“) vermutet, dass hierüber eine geheime Kommunikation stattgefunden hätte. Die Herausgabe von Passwörtern und Zugangsdaten zu sämtlichen elektronischen Geräten werden von den meisten Betroffen rechtmäßig verweigert. Überredungsversuche der selbstbewussten Ermittler scheitern.

Auch das Fanprojekt Dresden wird Ziel der Maßnahme, da die Ermittler hier wichtiges Beweismaterial vermuten. Hier kann nach massiven Protesten durch die Mitarbeiter des Fanprojektes die Mitnahme der Computer verhindert werden.

Die verschiedenen beschlagnahmten Gegenstände kamen vereinzelt und nur sporadisch über das ganze Jahr 2018 zurück. Die große Ausnahme ist der Trabant, der immer noch unter Verschluss gehalten wird.

Noch am Abend der Hausdurchsuchungen finden sich die Betroffenen zu einer ersten Auswertung zusammen. Mit dabei sind auch außenstehende Personen, die den Beschuldigten ihre emotionale und finanzielle Unterstützung zusichern.

ERSTE SOFORTMAßNAHMEN

Mit Hilfe der Schwarz-Gelben Hilfe und nahe stehenden Experten, wie dem damaligen Ehrenratsvorsitzenden Dr. Klemens Rasel, werden die Betroffenen zügig mit Anwälten versorgt. Noch in der gleichen Woche finden erste Gespräche mit den Verteidigern statt, die auf Grund fehlender Akten allerdings nur sehr vage sind. Zum Teil weichen erste generelle Einschätzungen und Prognosen zum Verlauf des Verfahrens stark voneinander ab.

Der Verein reagiert mit einer Pressemitteilung auf die Hausdurchsuchungen. In persönlichen Gesprächen sichert man den Betroffenen Unterstützung zu, da es sich bei den Betroffenen zum Teil um langjährige Vertrauenspersonen handelt.

Nach erster Überprüfung der Durchsuchungsbeschlüsse werden verschiedene Maßnahmen gegen die Durchsuchungen geprüft und ergriffen. Die Beschwerden werden aber nach internen Diskussionen und Rücksprachen mit den Anwälten wieder zurückgezogen. Grund dafür ist, eine erste richterliche Bewertung zu vermeiden, die die Karlsruher Staatsanwaltschaft unter Umständen als Vorlage für eine Vorverurteilung hätte nutzen können. Die Erfolgsaussichten wären außerdem gering gewesen.

Eine gemeinsame, für alle Betroffenen tragbare Strategie für das weitere Vorgehen zu erarbeiten, wird nun zu einer der großen Herausforderungen für die kommenden Monate.

Solidaritätskomitee Dynamo wird gegründet
Zu Beginn des Jahres 2018 gründet sich das Solidaritätskomitee Dynamo, kurz SoKo Dynamo. Es werden Spendenaktionen initiiert, und viele Fangruppierungen beginnen mit verschiedensten Aktionen, um die Betroffenen zu unterstützen. Artikel hierzu findet ihr hier auf unserer Seite.
Eine weitere Kernaufgabe des SoKos ist die Arbeit nach innen. Damit die Beschuldigten in den nächsten Wochen an einem Strang ziehen können, ist es wichtig, für einen durchgehend hohen Informationsstand jedes Einzelnen zu sorgen und die Betroffenen über verschiedene Wege über neue Entwicklungen in Kenntnis zu setzen. In regelmäßigen Abständen finden Betroffenentreffen statt, in denen sich die Beteiligten austauschen können und das weitere Vorgehen in Zusammenarbeit mit den Anwälten geklärt wird.
Hinzu kommt die Information der Öffentlichkeit über neue Entwicklungen als weitere Aufgabe des Solidaritätskomitees. Im Laufe des Verfahrens muss das SoKo allerdings feststellen, dass eine umfassende Information durch das laufende Verfahren nicht möglich ist und viele entscheidende Informationen zurückgehalten werden müssen.
Auswertung der Akten
Die Anwälte der Betroffenen erhalten nach Antrag den ersten Schwung der Ermittlungsakten zur Einsicht. Die wesentliche Erkenntnis der Auswertung: es gibt keine Beweise für die Organisation von strafrechtlich relevanten Vorfällen. Die Erkenntnisse der Polizei Karlsruhe beruhen im Wesentlichen auf den Einschätzungen der Dresdner SKBs. Diese übermittelten Daten zu bekannten Persönlichkeiten aus der Dresdner Fanszene mit entweder wichtigen Aufgaben oder vermutetem großen Einfluss auf eben diese Szene.
Die Ermittlungsbehörden in Karlsruhe schlussfolgern aus diesen Beschreibungen, welche Personen von der angeblichen Organisation gewusst haben müssen oder gar aktiv mitgewirkt haben. Es wurde nach Beweisen für die Mitwirkung oder das Wissen über die Organisation gesucht, doch diese Beweise bleiben die Ermittler schuldig. Die Ermittlungsbehörden halten trotzdem an der Vermutung fest, dass die Betroffenen aufgrund ihrer Tätigkeitsprofile vorhandenes Wissen gehabt haben müssen.
Die Strafverfolgung gegen das Uniformierungsverbot ist aus Sicht der Behörden gerechtfertigt, weil das Spruchband „Krieg dem DFB“ als politische Botschaft eingestuft wird und die Teilnehmer des Fanmarsches außerdem martialisch und beängstigend gewirkt hätten. Die Ernsthaftigkeit des Wortes „Krieg“ wird seitens der Ermittler zu keiner Zeit in Frage gestellt, Satire und Übertreibung werden nicht einmal in Erwägung gezogen. 
Der Vorwurf das Landfriedensbruchs wird durch das angebliche Wissen über geplante Ausschreitungen und das ausbleibende Vereiteln eben dieser Straftaten gerechtfertigt. Aber auch hier liefern die Akten keine Beweise, sondern lediglich Vermutungen. Den Schlussfolgerungen liegt die Annahme zu Grunde, dass alle Vorfälle an diesem Tag im direkten Zusammenhang stehen und von langer Hand geplant sind. Selbstredend gibt es auch für diese Vermutung keinen Beweis.
 
Bei der Akteneinsicht lernen die Anwälte außerdem, dass einige der Smartphones von der Polizei nicht entschlüsselt werden konnten und dafür eine Spezialfirma beauftragt wurde. Dies lässt die Ermittlungskosten weiter ansteigen.
Erstes großes Verteidigertreffen
Ende Februar treffen sich mehr als die Hälfte der Anwälte und zwei Betroffene, um sich über mögliche Ansätze einer Verteidigungsstrategie und verschiedene Sachverhalte, die den Anwälten beim Bearbeiten der Akten aufgefallen waren, auszutauschen.
Dabei wird den Anwälten von den Vertretern der Betroffenen übermittelt, dass alle Entscheidungen für das weitere Vorgehen im Kollektiv erfolgen sollen und es nach dem Willen der Betroffenen keine Alleingänge geben wird. Es wird vereinbart, dass ein Verteidigergespräch mit der Staatsanwaltschaft in Karlsruhe stattfinden soll, außerdem soll die offensichtlich unvollständige Akte angemahnt und die vollständige Akte angefordert werden.
Die Sachlage selbst wird von den Anwälten unterschiedlich bewertet, ein Verfahren in Karlsruhe aber als relativ aussichtslos eingeschätzt.
SVAK
Ende April 2018 kommt es für alle Beteiligten zu einem Gespräch vor der SVAK (Stadionverbotsanhörungskommission).
Die Polizei hatte zuvor erheblichen Druck bis hin zum DFB ausgeübt, damit alle Betroffenen ein Stadionverbot erhalten. Der DFB hatte die Entscheidung darüber aber dem Karlsruher SC überlassen. 
Nahezu alle Betroffenen stehen an einem Tag in nacheinander stattfindenden Terminen der Anhörungskommission gegenüber, die dankenswerterweise nach Dresden gereist ist. Der Karlsruher SC hatte keine Akteneinsicht, kannte deshalb nur den Tatvorwurf Landfriedensbruch und ging davon aus, dass die einzelnen Beschuldigten tatsächlich aus der Menge heraus Straftaten begangen hätten. Die Betroffenen erklären ihre Sicht auf den Tag in Karlsruhe und warum sie im Fokus der Ermittlungen stehen.
Es werden zahlreiche Stadionverbote verhängt, die allesamt auf Bewährung ausgesetzt werden, da die individuelle Schuld der Betroffenen unklar und nicht geklärt ist.
Begründet wird dieses Vorgehen damit, dass die dem KSC zunächst bekannten Tatvorwürfe zwar sehr stark waren, die Darstellung durch die einzelnen Beschuldigten aber erheblich abweicht und zudem glaubwürdig ist. 
Kontopfändung
Anfang Juli 2018 wird das Konto des Forza Dynamo e.V. gepfändet und der gesamte Umsatz der in Karlsruhe verkauften Motto-Shirts durch die Staatsanwaltschaft Karlsruhe eingefordert. 
Ein wirtschaftliches Fiasko droht und Choreographien, die durch den Verein finanziert werden, drohen für die Zukunft auszufallen. Letztlich kann die Summe durch eine enorme Spendenbereitschaft innerhalb der Dynamo-Familie aufgebracht werden. 
Eine ausführliche Beschreibung dieses Vorgangs findet ihr hier.
Die zweite Welle

Im Sommer 2018 erhält die Schwarz-Gelbe Hilfe von 31 Dynamofans Informationen, dass sie als Beschuldigte zur Polizei vorgeladen wurden. Dieser Kreis deckt sich im Wesentlichen mit Personen, die in verschiedenen Chatverläufen auf den beschlagnahmten Handys gefunden wurden.

Jeder, der in den diversen Chatgruppen identifiziert wurde, gilt nun als Beschuldigter. Der Inhalt der Chatgruppen ist nicht strafrechtlich relevant. Die Zugehörigkeit in diesen Chatgruppen allein beweist für die Staatsanwaltschaft aber bereits eine wichtige Stellung innerhalb der Fanszene von Dynamo Dresden. Der Kreis der verdächtigen Organisatoren wird dadurch erheblich erweitert.

Dazu geraten nun auch gänzlich unbekannte Personen in den Fokus der Ermittlungen. Selbst Leute, die keinerlei Beziehung zur aktiven Fanszene haben und lediglich das Spiel besucht haben, sind nun Beschuldigte. Dies ist ein eklatanter Widerspruch zur Aussage der Karlsruher Staatsanwaltschaft in der Pressekonferenz nach den ersten Hausdurchsuchungen, denn nun wird gegen jeden ermittelt, der nachweislich in Karlsruhe war und dabei die entsprechenden Kleidungstücke trug. Als Beweis dafür reichen den Ermittlern Fotos aus den sozialen Medien, die Beschuldigte im Stadion zeigen.

Mit dem Verweis auf laufende Ermittlungen werden Anträge auf Akteneinsicht verwehrt. Die Sorge vor erneuten Hausdurchsuchungen bleibt dadurch bestehen.

Langes Warten
Bis zum Jahreswechsel 18/19 gibt es keine Neuigkeiten. Es wird auf den Abschluss der Ermittlungen gewartet, bei vielen geraten die Verfahren auch ein wenig in den Hintergrund. Einige Anwälte vereinbaren ein Verteidigergespräch mit der Staatsanwaltschaft.
Abschluss der Ermittlungen
Im Winter 2019 werden die Ermittlungen abgeschlossen. Die erneuten Akteneinsichten der Anwälte bringen wenig neue Erkenntnisse. 
Gespräch in Karlsruhe
Am 09.05.2019 findet das seit langem verabredete Gespräch zwischen vier Anwälten der Betroffenen und dem führenden Staatsanwalt in Karlsruhe statt. Nach diesem zeigen sich die Anwälte ernüchtert.
Eigentlich ist es üblich, dass bei derartigen Gesprächen Vorschläge für einfachere Verfahrensabschlüsse gemacht werden, wenn dadurch ein langwieriges und aufwendiges Gerichtsverfahren vermieden werden kann.
Stattdessen wird klar gemacht, dass die Verfahren einen sehr hohen Stellenwert in Karlsruhe haben und es Strafbefehle geben würde, die außerhalb eines gerichtlichen Verfahrens nicht verhandelbar wären.
Der Staatsanwalt gab bekannt, dass sich das Strafmaß für drei als Hauptbeschuldigte festgelegte Personen jeweils Bewährungsstrafen zwischen sechs und zehn Monaten mit hohen finanziellen Bewährungsauflagen bewegen wird.
Es wird ebenso auf einen hohen politischen Druck hinter den Ermittlungen hingewiesen und suggeriert, dass die Aussicht auf ein anderes Urteil in einem Gerichtsverfahren bei gleichzeitig hohen Kosten für die Betroffenen sehr gering wären.
Zweites großes Verteidigertreffen
Im Juni 2019 findet ein zweites großes Verteidigertreffen statt. Mit dabei sind auch zwei Betroffene als Vertreter für alle Beschuldigten. In der Runde wird das Gespräch mit dem leitenden Staatsanwalt ausgewertet und im Hinblick auf eine erfolgreiche Prozessführung negativ bewertet.
Durch das Kollektiv der Beschuldigten werden die Anwälte aufgefordert, die Strafbefehle ihrer Mandanten telefonisch in Karlsruhe abzufragen.
Gleichzeitig wird sich darauf geeinigt, dass jeder Beschuldigte selbst entscheiden soll, ob er Einspruch einreichen will, beispielsweise weil berufliche Konsequenzen drohen, und damit ein teures und aufwändiges Verfahren in Kauf nimmt, oder ob er mit der Höhe der Strafe – unabhängig davon, ob sie gerechtfertigt, angemessen oder nachvollziehbar begründet ist – irgendwie leben kann.
Es dauert einige Wochen, bis allen Anwälten eine telefonische Auskunft über das zu erwartende Strafmaß ihrer Mandanten gewährt worden ist.
Die ersten Strafbefehle
Ab August 2019 treffen die Strafbefehle ein. Diese weichen zum Teil erheblich von den Absprachen in Karlsruhe und den telefonischen Aussagen gegenüber den Anwälten ab. Der größte Teil der Amtsrichter winkt die Anträge nun folgenschwer durch. 
Bisher sind lediglich fünf Verfahren eingestellt wurden, beispielsweise weil nicht nachgewiesen werden konnte, dass die Personen überhaupt in Karlsruhe waren.
Ein Großteil der Betroffenen wird aber wegen Uniformierung zu Geldstrafen verurteilt. Dieser Straftatbestand ist nur erfüllt, weil dem Spruchband „Krieg dem DFB“ durch die Staatsanwaltschaft Karlsruhe eine politische Botschaft verliehen wurde. Außerdem wurde bei der Verurteilung davon ausgegangen, dass alle Verurteilten wussten, was auf dem Spruchband stand. Beweise hierfür gibt es nicht. 
Wesentlich schlimmer kommt es jedoch für die drei von der Staatsanwaltschaft als „Haupttäter“ eingeschätzten Personen: wie bereits angekündigt, werden sie zu Gefängnisstrafen auf Bewährung und Geldstrafen verurteilt. Entgegen der Absprachen beim Verteidigergespräch in Karlsruhe, werden sie aber plötzlich auch für gemeinschaftliche Körperverletzung verurteilt. Dadurch könnten diese Beschuldigten nun auch zivilrechtlich belangt werden. Laut dem Strafbefehl soll ihr Handeln dazu beigetragen haben, elf Polizisten zu verletzen. Nach langen Überlegungen, Abwägungen und Rechnereien nehmen die drei Beschuldigten die Urteile zähneknirschend an, da sie durch eine Verhandlung große finanzielle Probleme befürchten müssen.
Im September treffen zudem weitere Strafbefehle mit Bewährungsstrafen ein oder werden telefonisch angekündigt. Auch das widerspricht dem Gespräch in Karlsruhe, wonach lediglich drei Personen mit solch hohen Strafen zu rechnen hatten. Die davon betroffenen Personen prüfen nun einen Einspruch.
Für die Staatsanwaltschaft gilt weiterhin, dass die Personen mit Bewährungsstrafen die Organisatoren der Straftaten sind. Nach Meinung der Staatsanwaltschaft kann jeder dieser Personen nachgewiesen werden, dass sie im Vorfeld einen Teil zur Mottofahrt beitrugen oder zumindest nachweislich von ihr wussten. Weil die Staatsanwaltschaft darüber hinaus den unerwiesenen Schluss zieht, dass diese Personen damit auch die Ausschreitungen geplant oder zumindest in Kauf genommen haben, wird bereits die reine Organisation des Fanmarschs nach Meinung der Ermittlungsbehörden strafrechtlich relevant. Dass die Beschuldigten selbst keinen Polizisten verletzt haben, Böller geworfen haben oder den Einlass gestürmt haben, ist den Ermittlern bewusst, spielt für sie aber offensichtlich auch keine Rolle.
Ebenfalls im September 2019 treffen auch für den zweiten Betroffenenkreis erste Strafbefehle ein. Es ist deshalb davon auszugehen, dass noch vielen weiteren der insgesamt 58 Beschuldigten Konsequenzen drohen.
Weitere Informationen können wir an dieser Stelle noch nicht geben, da die Verfahren noch laufen. Sobald die Verfahren abgeschlossen sind, werden wir auch darüber ausführlich informieren.

SPENDENAKTION

ACHTUNG: Die Crowdfunding-Aktion wurde vom Anbieter gesperrt. Nutzt daher bitte bis auf weiteres unser reguläres Spendenkonto.

VORGESCHICHTE

„Keiner dieser Personen wird eine Straftat vorgeworfen, die zur Verletzung von Polizisten oder zum Einlass-Sturm geführt hat. Es geht einzig und allein um die angeblichen Organisatoren des Fanmarsches, denen vorgeworfen wird, all diese negativen Ausfälle von langer Hand geplant zu haben.“

PROLOG

Am 14.05.2017 zogen 2000 Dynamofans bei einem von der Polizei geduldeten Fanmarsch mit einheitlichen T-Shirts und Fischerhüten im Camouflagemuster zum Karlsruher Stadion und erklärten als Football Army Dynamo Dresden: “Krieg dem DFB”.
Der mediale Aufschrei war riesig: Während der Sky-Reporter das Geschehen auf den Rängen überraschend positiv kommentierte und die Dynamospieler nach Abpfiff den weit gereisten Fans salutierten, überschlugen sich andere Medien in immer drastischeren Berichten mit Lügen und dreisten Unterstellungen. Selbst der Bundesinnenminister meldete sich zu Wort: “…martialische Szenen…völlig inakzeptabel“.

DER PROTEST

Doch diese Bewertung wurde von einer großen Gruppe nicht geteilt: den Fußballfans. Quer durch fast alle Fanszenen, unabhängig ob Ultras oder Kutten, wurde der Fanmarsch der Football Army Dynamo Dresden nicht nur begrüßt, sondern als Startschuss für eine bisher beispiellose Kampagne gesehen, in deren Rahmen nichts weniger als die große Frage beantwortet wird: Welchen Fußball wollen wir?

Schon seit langem hatte es Kritik und Aktionen gegen die zunehmende Kommerzialisierung und damit verbundene Schwierigkeiten wie die Zerstückelung der Spieltage, gegen Korruption und vor allem die Sportgerichtsbarkeit des DFB mit ihren drakonischen und ungerechtfertigten Kollektivstrafen gegeben. Das Problem war der ausbleibende Erfolg.

Durch den Marsch der Football Army Dynamo Dresden begann eine vereins- und szeneübergreifende Organisierung unterschiedlichster Fans. Auch einzelne Vereine begannen Gespräche untereinander zu den Forderungen.
Die andauernden Proteste sind an Aktionsspieltagen im Stadion sichtbar, wenn Fanszenen von der 1. bis zur 5. Liga gemeinsam verschiedene Missstände anprangern:
gegen die Kommerzialisierung des Fußballs, der mit einem beständigen Abbau von Fan-Rechten einhergeht; gegen die Korruption eines Verbandes, der die Fans und ihre Vorstellungen zu lange ignoriert hat.

Und der DFB sah sich gezwungen zu reagieren: Die Kollektivstrafen wurden ausgesetzt, erste Treffen mit Fanvertretern fanden statt.

Ganz klar: Gemeinsam sind wir stark!

 

 

 

DIE REAKTION

Dies ruft die Politik auf den Plan: Konnten durch das schlechte Image der Fußballfans immer größere Schikanen stattfinden und z. B. neue Einsatzmethoden der Polizei bei Auswärtsfahrern geprobt werden, wird dies schwieriger: die Fans melden sich zu Wort und erstreiten fanpositive Gerichtsurteile. Durch heutige Technologien wird eine Öffentlichkeit erreicht, die in Zeiten von Zeitungen und Fernsehen allein nur schwer zu informieren war.

Und so verwundert es kaum, dass das Kapitel “Fanmarsch Karlsruhe” nun in die nächste Runde geht: Am 05.12.2017 wurden Wohnungen und Geschäftsräume von 28 Tatverdächtigen durch Karlsruher Polizisten und Staatsanwaltschaft durchsucht. Auch das Fanprojekt Dresden, anerkannter Präventionspartner von Behörden, blieb davon nicht verschont.

 

 

DIE HAUSDURCHSUCHUNGEN

Nun sind Hausdurchsuchungen mit Bezug zum Fußball in Deutschland längst keine Seltenheit mehr und sicherlich gibt es dutzende Beispiele für Maßnahmen, die auf wesentlich banaleren Grundlagen als einer satirischen „Kriegserklärung“ beruhen. Was diese Maßnahme jedoch von anderen Hausdurchsuchungen unterscheidet, wurde auf der Pressekonferenz der Karlsruher Behörden deutlich. Dort mussten die Vertreter von Polizei und Staatsanwaltschaft auf kritische Nachfragen der Journalisten zugeben, dass es sich bei den von der Hausdurchsuchung Betroffenen keinesfalls um Leute handelt, die verdächtigt werden, Böller geworfen, den Eingang gestürmt oder Bierstände geplündert zu haben. Keiner dieser Personen wird eine Straftat vorgeworfen, die zur Verletzung von Polizisten oder zum Einlass-Sturm geführt hat. Es geht einzig und allein um die angeblichen Organisatoren des Fanmarsches, denen vorgeworfen wird, all diese negativen Ausfälle von langer Hand geplant zu haben.
Es ist nicht nur so, dass es eine Organisation in diesem Umfang wahrscheinlich nie gegeben hat. Das Problem ist viel mehr, auf welcher Grundlage man von den Behörden als Teil des konstruierten Organisationsteams gesehen wird. Allem Anschein nach genügte es hier, einzelne, alltägliche und mit den Vorfällen von Karlsruhe in keinem Zusammenhang stehende Aufgaben innerhalb der Fanszene zu übernehmen, um in den Fokus der Ermittlungen zu geraten,.

So reichte es dann aus, im heimischen Dynamostadion die Fahnen aufzuhängen, um für einen Organisatoren von Straftaten gehalten zu werden. Die Signalwirkung für unsere Fanszene, aber auch für alle anderen Fanszenen in Deutschland, sollte damit klar sein: wer sich in seiner Fanszene engagiert, ist für die Behörden potenzieller Kopf aller Schandtaten rund um den eigenen Verein. Die alltägliche Fanarbeit von aktiven Fans wird hier unter Generalverdacht gestellt.

 

DIE FOLGEN

Unklar ist bislang, ob und wann und bei wievielen der 28 betroffenen Dynamofans es zu einer Anklage kommen wird, wie lange die Verfahren dauern und welche Folgen sie haben werden.
Sicher ist: es wird teuer! Denn die 28 Anwälte, die unsere Freunde bestmöglich unterstützen, wollen auch erst einmal bezahlt sein. Sollte es zu Verfahren kommen, werden astronomische Fahrtkosten anfallen. Nicht nur die finanzielle Belastung ist immens, auch die Auswirkungen auf das Privatleben dürfen nicht vergessen werden!

Lasst uns dafür sorgen, dass diese Fußballfans bestmöglich unterstützt werden: in finanzieller Hinsicht, damit ihr Engagement für unseren Fußball nicht ihren privaten Ruin bedeutet! In ideeller Hinsicht, in dem wir die Proteste unterstützen und den Betroffenen Kraft geben, damit sie sich nicht angesichts der großen Belastung zurückziehen und verstummen!

Die Fans, das sind wir! Wir haben in den letzten Jahren immer wieder gezeigt, was möglich wird, wenn wir zusammenstehen: Schuldentilgung; Ergänzungen unserer Satzung, die eine mögliche Ausgliederung unserer Profimannschaft erschweren; sensationelle Choreos…

WAS KÖNNT IHR TUN?

Was könnt ihr tun?
Bitte spendet für die Verfahrenskosten, entweder auf das oben angegebene Konto oder bei den Sammelaktionen, die es ab sofort bei den Heim- und Auswärtsspielen der Sportgemeinschaft Dynamo Dresden geben wird.

Außerdem: werdet Mitglied in der Schwarz Gelben Hilfe!
www.schwarz-gelbe-hilfe.de oder persönlich zu jedem Heimspiel am SGH-Stand hinter dem K-Block!

Ob jung, ob alt: was zählt ist der Zusammenhalt!

SPENDET JETZT FÜR DIE 28 BETROFFENEN!

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