Am vergangenen Wochenende folgten zahlreiche Fan- und Ultràgruppen dem Vorbild der Ultras Dynamo und erklärten dem DFB symbolisch den Krieg. Mit vielen „Krieg dem DFB“ Spruchbändern wurde in vielen Kurven vor allem gegen das Strafensystem des DFB-Sportgerichts protestiert. „Stellt Forderungen, kämpft für eure Werte, kämpft für Meinungsfreiheit, stellt euch dem Kommerz und diesen mafiösen Strukturen beim DFB entgegen! Wir müssen mit denen in diesem Land, die genauso denken wie wir, wieder auf die Straße gehen. Wir brauchen vertrauensvolle Gespräche mit Personen, die uns ernst nehmen. Wir sind gespannt wie es nun weiter geht. Der DFB wird nach Wegen suchen uns so hart wie möglich zu bestrafen und wie immer dabei die Vorgaben unseres Rechtsstaates ignorieren. Aufhalten wird uns das aber nicht“, hieß es vergangene Woche noch in einer Stellungnahme der Ultras Dynamo (Faszination Fankurve berichtete), die dem DFB vor einer Woche in Karlsruhe symbolisch den Krieg erklärten und mit dieser Provokation Aufmerksamkeit für den Protest gegen das DFB-Sportgericht bekommen wollten. Auch beim Heimspiel gegen Arminia Bielefeld zeigten die Dynamo-Fans wieder ihr militärisches „Dy, Dy, Dy-na-mo“ Marschieren im K-Block. Dort war zudem ein gegen Pegida-Gründer Lutz Bachmann gerichtetes Spruchband zu sehen, auf dem „Bachmann halt’s Maul“ geschrieben stand. Bachmann versuchte nach dem Gastspiel von Dynamo in Karlsruhe, das dortige Geschehen für seine Pegida-Zwecke zu missbrauchen, was von Dynamo-Fans nun mit einem Spruchband quittiert wurde. Die Ultras Nürnberg schrieben „Keine Toleranz für ein DFB-Gericht! – Krieg dem DFB“ auf Spruchbänder. In Magdeburg war im Block U „Ihr habt Angst vor der Kriegserklärung der Fans, doch führt ihr seit Jahren Krieg gegen uns Fans! Schweine DFB!“ zu lesen und sogar bei Austria Salzburg konnte man „Ultras bleibt stark – Krieg dem DFB!“ lesen. Hansa Rostock Fans schrieben „Auch wir erklären euch den Krieg“ auf ein Plakat, das in Chemnitz gezeigt wurde. „Krieg dem DFB! In Dresden, Berlin und überall!“, war am Sonntag in der Ostkurve von Hertha BSC zu lesen. Im Gästeblock zeigten Bayer Leverkusen Fans gleichzeitig den Spruch „Krieg dem DFB! In Dresden, Leverkusen und überall!“. Eine ähnliche Botschaft war gestern auch in der Bochumer Ostkurve zu lesen: „Ob in Bochum oder Dresden – Krieg dem DFB!!“, stand dort geschrieben. „Auch in Liga 1 – Krieg dem DFB“, hieß es von Hannover 96 Fans, die den Aufstieg in die 1. Bundesliga feierten, „Den Dialog mit den Fanszenen beendet – Die Zeit für immer absurdere Strafen verschwendet! Krieg dem DFB“, schrieben Union Berlin Ultras auf Spruchbänder. „Friede den Ultras – Krieg den Verbänden“, war auf einem Spruchband von FSV Zwickau Fans in Duisburg zu lesen. „Friede den Fans – Krieg dem DFB!!!“, lautete ein Spruchband in der Kölner Südkurve und bei in der Fiffi-Gerritzen-Kurve zeigten Preußen Münster Fans ein „Scheiß DFB“ Plakat. „DFB-Strafensystem hinterfragen! Krieg dem DFB“, schrieben KSC-Fans im Braunschweiger Gästeblock auf ein Plakat. „Krieg dem DFB“ Plakate wurden zudem noch von den Fans des SV Sandhausen, Borussia Mönchengladbach, des Hamburger SV, Fortuna Düsseldorf und
dem 1. FC Kaiserslautern hochgehalten. Eine Sammlung von Fotos mit den Kriegserklärungen gibt es oben in der Galerie. Diese News wird fortlaufend aktualisiert.

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